Wer nach Zypern auswandern möchte, sollte sich vorher über einiges klarmachen: vor allem die Preise und Lebenshaltungskosten auf Zypern. Denn neben der enormen Steuervorteile der Insel gibt es auch einige Dinge, die deutlich teurer sind, als in Deinem Heimatland. Wir klären Dich in diesem Blogbeitrag darüber auf und empfehlen Dir hier noch einmal eine fundierte und realistische Auswanderberatung für Zypern.
Die Immobilienpreise auf Zypern erleben einen boom - und sind aktuell auf Rekordniveau. Dies betrifft Immobilien auf Zypern zum Kauf und Mietobjekte auf Zypern. Wir gehen von einer Steigerung von mehr als 50% ggü. 2019 aus. Die Bauqualität ist dabei die Gleiche geblieben. Unser Immobilien-Check für Zypern verrät Dir bereits vorab, ob ein Immobilieninserat fair oder überteuert ist. Wer auf Nummersicher gehen möchte, kann aus seinem Heimatland bereits eine Vor-Ort Besichtigung durch uns im Raum Paphos buchen. Wir messen die Feuchtigkeit der Wände, schätzen den Wert der Immobilie und verhandeln für Dich vor Ort.
Vielseitige Checks unsererseits haben es bestätigt: Lebensmittel auf Zypern sind bis zu 70% teurer als in Deutschland. Und das trotz LIDL auf Zypern. Gerade biologische Produkte sind überteuert und nur geringfügig verfügbar. In unserem Portal listen wir Dir alle Spartipps und Bioläden auf. Wer regionales Obst und Gemüse kauft und sich auf überwiegend regionale Produkte beschränkt, kann dem Preisunterschied jedoch klar aus dem Weg gehen.
Der umständige Import von Linkslenkern aus England oder Japan, die ungerechtfertigten Importzölle und die wahnsinnigen Preisvorstellungen der lokalen Zyprer machen den Automarkt auf Zypern bis zu 30% teurer als in Deutschland. Auch Reparaturen, Ersatzteile und der Verschleiß ist kostenspieliger. In unserem Portal listen wir Dir vertrauswürdige Autohändler auf und bieten ein Tool, mit dem Du den tatsächlichen Wert eines Autos schätzen lassen kannst. Dieser Zypern Auto Check ist enorm wichtig, um keine hohen Preise zu zahlen.
Wir haben eine Umfrage unter unseren Community-Mitgliedern durchgeführt – und das Ergebnis war deutlich:
➡ 86 % fühlen sich auf Zypern weiterhin unverändert sicher
➡ 12 % sind aufmerksamer, aber nicht ängstlich
➡ Nur 2 % gaben an, sich derzeit nicht mehr sicher zu fühlen
Diese Zahlen decken sich mit unserem persönlichen Eindruck. Natürlich wird diskutiert, natürlich gibt es Fragen. Aber es herrscht keine Angst. Vielmehr ist es ein bewusstes, reflektiertes Beobachten der Situation.
Während hier vor Ort vieles ruhig bleibt, schaukeln deutsche Medien und soziale Netzwerke die Situation stark auf. Sogar über eine mögliche Reisewarnung wurde spekuliert. Offiziell gibt es diese jedoch nicht. Lediglich eine "gesteigerte Aufmerksamkeit" wurde empfohlen – eine Formulierung, die leider schnell dramatisiert wird.
Ein Beispiel: Eine Familie, die erstmals nach Zypern reisen wollte, fragte in einer Facebook-Gruppe freundlich nach der aktuellen Lage. Die Reaktion einiger Gruppenmitglieder? Spott, Häme, abfällige Kommentare. Ein Paradebeispiel für den Ton, der in manchen Zypern-Foren herrscht – und für die Unsachlichkeit, die durch Unsicherheit und schlechte Informationsquellen entsteht.
Zypern ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch politisch stabil und international vernetzt. Die NATO ist präsent, ebenso die UN. Viele Nationen haben hier diplomatische Beziehungen und Militärinteressen – was paradoxerweise auch eine gewisse Sicherheit mit sich bringt. Denn: Ein gezielter Angriff auf Zypern hätte globale Konsequenzen.
Zudem ist die Insel so international, dass Kinder in den Schulen mit Mitschülern aus aller Welt aufwachsen – ein echtes Plus für Familien, die nach einer weltoffenen, sicheren Umgebung suchen. Auch Sprachbarrieren gibt es kaum: Fast jeder spricht Englisch.
Wir verstehen, dass viele Menschen verunsichert sind. Die Lage im Nahen Osten ist angespannt, und Zyperns Nähe zu den Krisenregionen macht die Insel sichtbarer im medialen Fokus.
Aber aus unserer Sicht – und der Sicht vieler Locals und Expats – gibt es aktuell keinen Grund, aus Angst vor Raketenangriffen auf einen Zypern-Urlaub oder eine Auswanderung zu verzichten. Wer dennoch zögert, sollte die Lage weiter beobachten und sich informieren – aber bitte kritisch und ohne sich verrückt machen zu lassen.
Am Ende gilt zu beachten, dass die anfänglichen Aufwände, Gründungskosten und auch Buchhaltungskosten höher sind, die letztendliche Steuerlast jedoch deutlich geringer. Wenn Dein jährlicher Umsatz nicht dauerhaft mindestens 30.000 bis 40.000 € beträgt, könnte eine Limited auf Zypern uninteressant sein.